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Printpromotion – Pressearbeit und Bemusterung

Print-Promotion – Klassische Presse und Bemusterung

Printpromotion - Pressearbeit und BemusterungDie Printpromotion optimal und effizient anzugehen ist ein schwieriges Unterfangen, denn die Palette der monatlich erscheinenden Musikpresse in Deutschland ist enorm groß. Und nicht nur große Musikmagazine wie z.B. Musikexpress, Visions, Intro, Spex, Rolling Stone, Piranha, WOM Magazin haben einen Musikteil in dem Tonträger rezensiert werden. Es gibt auch neben etlichen weiteren Magazinen viele Tageszeitungen die CD-Reviews schreiben und diese damit mehr oder weniger umfangreich besprechen. Nicht zu vergessen sind dann auch noch Magazine die von Fans für Fans gemacht werden, sogenannte Fanzines.

Inhalt der Printpromotion-Pakete

Es ist immer noch Gang und Gebe, die Redakteure und Journalisten klassisch zu bemustern. Das heißt im Klartext, ihnen ein Printpromotion-Paket mit Anschreiben, einem einseitigen Pressetext und einer CD zuzuschicken. Ob man dabei das komplette Digipack oder Jewel-Case inklusive Booklet, nur die CD in einer Kartonstecktasche oder einfach eine selbstgebrannte CD versendet, hat Vor- und Nachteile.

Häufig nehmen die Redakteure eine selbstgebrannte CD nicht wirklich ernst. Ein wirklich fertiges Produkt mit Booklet, Labelcode und GTIN-Barcode macht einfach einen anderen Eindruck. Es sieht einfach professioneller aus und stößt nicht gleich auf Misstrauen. Leider kann man aber davon ausgehen, das viele der Belegexemplare, welche für Promozwecke versendet werden, bei Ebay oder Amazon landen. Es empfiehlt sich also die Exemplare für Promotion extra zu kennzeichnen. Das erreicht man, indem man zum Beispiel das Cover extra beschriftet mit dem Zusatz „Nur für Promotionszwecke geeignet / for promotional use only“ und den Barcode unkenntlich macht.

Gerade im Vorfeld einer Produktion und der Fertigung, also wenn die Zeit wirklich drängt, geht es aber manchmal nicht anders als eine selbstgebrannte CD in einer Kartonstecktasche zu versenden. Auch der wirtschaftliche Gedanke ist hier meistens nicht zu vernachlässigen, denn die selbstgebrannte CD ist sicher die billigste und unaufwändigste Methode. Dabei ist es dann aber wieder sicher von Vorteil, den Redakteuren im Anschreiben anzubieten, ihnen bei Interesse, nach der Fertigstellung, das fertige Produkt auf nachzusenden.

Welche der Wege man auch geht. Es ist auf jeden Fall sinnvoll das Releasedatum und die Kontaktdaten vom Label auf der Hülle anzugeben. Versendet man ein fertiges Produkt, so kann dies ja in Form eines Aufklebers geschehen.

Dem Pressetext sollte man auch sehr viel Aufmerksamkeit schenken. Pflichtangaben sind hier auf jeden Fall, zusätzlich zum Albumtitel und Text, das Releasedatum, das Label und die nächsten Konzerttermine.

Promotionverteiler und Versenden der Printpromotion-Pakete

Hat man alles zusammen, sollten die Promotion-Pakete mit einem gewissen Vorlauf versendet werden. Am besten drei Monaten vor Veröffentlichung an die Monatsmagazine und ca. vier Wochen an die Tagespresse.

Es macht sich sehr gut im Vorfeld einen Presseverteiler anzulegen in dem alle Adressaten zusammengestellt sind. Denn je besser der Verteiler gemacht ist, desto leichter und effektiver gestaltet sich die Pressearbeit. Hierzu bietet sich an eine Excel-Liste zu erstellen, so kann man auch für das Anschreiben die Serienbrieffunktion nutzen. Natürlich kennt man nur selten die Redakteure persönlich und weiß, wer der Ansprechpartner für das jeweilige Thema ist. Aber ein gute Recherche in den entsprechende Medien, wer vergleichbare Sachen bespricht, kann die Qualität der Adressaten merklich erhöhen.
Im besten Fall telefoniert man, vor der Versendung, noch einmal die Kontakte im Verteiler ab und kündigt die Bemusterung an. Dieses Vorgehen bietet gleich zwei Vorteile. Man weiß das der Kontakt auf jeden Fall noch dort existiert und aktuell ist. Und man hat den Erstkontakt hergestellt, wobei sich leicht herausfinden lässt ob der jeweilige Redakteur auch an dem Promopaket interessiert ist.Die Promotion-Pakete können nun verpackt werden. Auch hierfür kann das Excelsheet genutzt werden, um die Adressaufkleber in Serie zu drucken. Inklusive der Absenderadresse, damit die Pakete auch im Zweifelsfall, bei falscher Adresse, wieder zurückkommen!

Nachbemusterung

Nach ein bis zwei Wochen sollte mit der Nachbemusterung begonnen werden. Dabei wird jeder zuvor bemusterte Journalist oder Redakteur per Email oder telefonisch kontaktiert, um ein erstes Feedback einzuholen.
Im Presseverteiler sollten die Kontaktversuche festgehalten werden. Also wer hat wann und mit welchem Ergebnis, welchen Kontakt angerufen oder angeschrieben. Dazu sollte auch eine Wiedervorlage eingetragen werden, andem der nächste Kontaktversuch erfolgen soll. So wird die Nachbemusterung erst abgeschlossen, wenn zu jedem der bemusterten Kontakte ein klares Feedback vorliegt und im Idealfall jeder Redakteur das Material angehört hat.

Andere Promotionenarten

Es gibt viele Wege Euer Projekt zu promoten. Andere klassische Promitionarten sind:

Radio Promotion durchführen

Mit uns kannst Du ganz einfach eine Online-Bemusterung über das MPN durchführen.

Labelcode - Musiklabel - Calygram - LC-51344

Das Musik Promotion Network erreicht über 3000 Redakteure im Print, Radio und Fernsehen.

Musik Promotion Network

Musik Promotion Network - FAQs Fragen und Antworten zum Musik Promotion Network Euer Ziel ist es mit Eurer Musik mehr Reichweite zu erlangen? Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Abgesehen von der physischen Bemusterung der Radiostationen, gibt es eine andere...

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