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CD Pressen – Leitfaden und was ich beachten muss

Presswerk und Druckdaten

Beim Kauf einer CD kommen viele Gefühle zum Ausdruck. Neben der Musik ist es unter anderem auch, sein eigenes Stück Kunst in der Hand halten zu können. Dabei stellt sich die Frage, wie es zum Artwork kam. In den 30er Jahren lieferten Presswerke die ersten Platten, besser gesagt, Tonträger. Aufgrund von illustrierten Covern konnten diese den Verkauf enorm steigern. Darunter befanden sich nicht nur Bands und Sänger. Auch klassische Musik wie beispielsweise von Beethoven kam dabei vor.

Die Marktreife der Schallplatte veränderte dabei alles. Anfangs waren die Vinyls in schwerem Papier, beziehungsweise Zellstoff verpackt. Das beschädigte jedoch die Oberfläche der Schallplatten. Demzufolge begannen Plattenfirmen, gefaltete Kartonhüllen zu verwenden. Infolgedessen bot dieses Format große gestalterische Fläche und war anschliessend bereit für künstlerische Experimente. Nun hatten die Hörer ein Bild zu der Musik, die sie kauften. Seitdem hat sich das Album-Cover in der Musikindustrie etabliert. Um euch den Weg vom Layout bis zum Upload beim Presswerk zu erleichtern, haben wir diesen Beitrag zusammengestellt.

PresswerkDruckvorlagen erstellen – Schritt für Schritt

Artwork und Spezifikationen

Der erste Schritt ist es, dass PDF mit Artwork und Spezifikationen zu erstellen. Dabei müsst ihr das richtige Dateiformat, PDF/X3, beachten. Weil das der ISO-Standard ist, können Fehler in der Belichtung ausgeschlossen werden. Zudem müssen die Schriften in der Grafik eingebettet sein. Auf jeden Fall dürft ihr die Schnitt- und Fotomarken nicht vergessen. Ebenfalls ist der Abstand von Texten, Logos, Bildern, sowie der Randbeschnitt (3mm) und das Endformat zu beachten. Schliesslich soll bei eurem Layout nichts schief laufen.

Anschnitt und Toleranzen

Bei beidseitigem Druck und dickeren Booklets muss der Drucker folglich das Papier wenden. Hierdurch versetzen sich Text und Bild leicht. Aufgrund dessen solltet ihr eine Toleranz von 3mm aller Inhalte zum Dokumentrand einhalten. Genauso müssen die Schnitt-, Pressemarken, Farbkontrollstreifen und Seiteninformationen im Druck-PDF vorhanden sein. Dadurch wird der Druck nach Farbe, position und Qualität kontrolliert. Die Beschnittzugaben müsst ihr infolge dessen nicht weiter beachten.

Schriften, Bilder und Logos

PresswerkDamit die Schriftarten optimal auf der Drucksache zur Geltung kommen, müssen die Schriften eingebettet sein. Des Weiteren solltet ihr die Logos nur als Vektorgrafik einsenden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Pixelgrafiken oft unscharf werden. Im folgenden Beispiel seht ihr, was gemeint ist:

In folgenden Formaten solltet ihr die Bilder senden:

  • EPS: als Einzeldatei, binär kodiert
  • TIFF: ohne Komprimierung
  • JPG: mit maximaler Qualität
  • alle Bilder auf einer Ebene
  • Bei offenen Daten müssen die zur Belichtung benötigten Daten mitgeliefert werden.

Farbraum und Mindestauflösung

Infolge der Anlieferung von Bilddateien im RGB- oder LAB-Format, kommt es bei der Umwandlung in CMYK zu Farbabweichungen. Sendet eure Farbbilder und Logos deswegen im CMYK-Modus an das Presswerk. Zusätzliche Kosten fallen definitiv an, falls des Presswerks Haus- und Hof-Grafiker im Nachhinein noch Hand an die Drucksachen legen muss. Der maximale Farbauftrag für Texte, Flächen, Bilder und Logos beträgt 320%. Wenn die Bilder zu gering aufgelöst sind, beeinträchtigen sie die Druckqualität. Folglich können diese nicht nachträglich korrigiert werden. Ein nachträgliches Hochrechnen von z.B. 72 dpi auf 300 dpi ist keine Alternative. Dies führt lediglich zu Qualitätsverlust.

Presswerk

Download / Upload beim Presswerk

Meistens erhaltet ihr auf den Websites der Presswerke die Spezifikationen zu den entsprechenden Produkten. Wenn ihr eure Drucksachen vollständig habt, könnt ihr den Presswerken die Daten unter anderem per FTP zusenden. Wenn ihr größere Datenmengen verschicken müsst (beispielsweise Master, ISO-Dateien, WAV), erledigt dies am besten mit der Post. Für kleinere Dateien ist die Datenübertragung ebenso via Email möglich. Es wird bei den Presswerken hingegen auch Filehosting akzeptiert.

Presswerk – Das solltest Du beachten

  • Hast Du den Farbproof an das Presswerk geschickt?
  • Ist die Empfangsbestätigung bei Dir eingegangen?
  • Hast Du die GEMA-Freigabe (Auslieferungsgenehmigung) dem Presswerk geschickt?
  • Wurden von Dir alle Drucksachen an das Presswerk gesendet?
  • Hast du die Empfangsbestätigung erhalten?
  • Sind die Freigabedokumente aller Drucksachen vom Presswerk eingegangen, wurden alle geprüft und dem Presswerk die Druck-Freigabe erteilt?
  • Hast Du an das Folieren der CDs gedacht?

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