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CD-Artwork – CD Pressen – Leitfaden und was ich beachten muss

CD-Artwork

Als Musiker ist Inspiration wichtig. Ein Song entsteht beispielsweise aus der Inspiration durch ein Kunstwerk. Des Weiteren durch Bilder, Ereignisse und vor allem Gefühle. Aus diesen Eindrücken sollte euer CD-Artwork resultieren.

CD-Artwork: Ideen finden

CD-ArtworkEin originelles und ausdrucksstarkes Designcover ist wichtig. Dabei sind viele Künstler versucht, sofort mit der Skizzierung Ihrer Vision für Ihr Cover zu beginnen. Allerdings sollte der Entstehungsprozess ein paar Schritte vom Design entfernt stattfinden.

Entwickelt nicht direkt Ideen für das CD-Cover.

Stellt euch anfangs die Frage wer ihr seid, ebenso wer eure Zuhörer sind. Dieser Gedanke hilft dabei, über ein gutes Design nachzudenken.

Neben dem Gedanken an das eigene Artwork ist folgendes hilfreich: Und zwar darüber nachzudenken, welche anderen Künstler man bewundert. Des Weiteren wie man daraus Ideen gewinnt.

Das ist zum Beispiel eine CD-Produktion einer bekannten Band. Dabei lautet die Frage, was genau an dem CD-Cover gefällt. Diese Gedanken sollte vom Künstler in einem Notizbuch festgehalten werden. Dadurch wird der Designprozess eingegrenzt.

CD-Artwork: Planung

CD-Artwork - Musik LabelDie Band sollte schon früh die ersten Ideen zum Artwork entwickeln. Beispielsweise schon während sie im Tonstudio aufnimmt.

Dabei bieten sich zwei Möglichkeiten. Entweder wird das CD-Cover vom Künstler selbst erstellt. Andererseits erledigt ein professioneller Grafiker diese Aufgabe.

Ein gelungenes CD-Cover kann darüber entscheiden, ob jemand die CD kauft oder nicht. Dieser Faktor ist am Erfolg einer CD-Produktion wesentlich beteiligt.

Wenn das Cover selbst erstellt werden soll, verwendet man am besten ein professionelles Grafikprogramm. Dazu zählt beispielsweise Adobe Photoshop.

Bei einem professionellen Grafiker sollte man darauf achten, dass er bereits Erfahrung auf diesem Gebiet hat. Einen solchen Grafiker zu finden ist schwer und teuer. Allerdings bringt er jede Menge Erfahrung im Bereich Cover-Art und CD-Cover-Formate mit.

Folgende Cover-Formate sind möglich:

  • Jewelcase – Beim bekannten Jewel-Case gibt es mehrere mögliche Layout-Schemata. Das einfachste ist das einseitiges Front-Cover mit Inlay im Tray. Es ist auch möglich das Front-Cover beidseitig bedrucken zu lassen. Andererseits kann man auch ein 4 seitiges Layout (zwei Vorder- und Rückseiten) fertigen lassen. Darüber hinaus soll vielleicht ein mehrseitiges Booklet erstellt werden. Diese Möglichkeit ist allerdings bei kleineren Künstlern nicht sehr verbreitet. Bei einem Jewel-Case mit einem Clear-Tray gibt es weiterhin Platz für ein zusätzliches Artwork zwischen dem Tray (zweiseitige Tray-Einlage).
  • Kartonstecktasche – Die Kartonstecktasche ist die einfachste Verpackungsvariante. Die Kartonstecktasche ist aus Pappkarton. Dabei ist sie lediglich auf der Vorder- und Rückseite bedruckt.
  • Digipack – Das Digipack ist die hochwertigste Verpackungsvariante. Es hat ein Kunststoff-Tray, welches die CD auf einem Kartonumschlag hält. Hier können Vorder-, Rückseite, Steg, sowie die Rückseite der Front bedruckt werden. Neben dem klassischen schwarzen Tray gibt es auch transparente Trays. Wenn man das Clear-Tray (transparentes Tray) wählt, gibt es die Möglichkeit weiteres Artwork einzubinden.
  • Digisleeve – Digisleeves kombinieren Kartonstecktaschen mit einem aufklappbaren Cover. Dabei können sie, gleich dem Digipack, bedruckt werden.
  • Digifile – wird auch Profile Pack genannt. Es ist ebenfalls eine aufklappbare, bedruckte, oftmals doppelseitige Kartonage. Hier gibt es auf der Innenseite einen Schlitz. Dieser hält die CD in der Verpackung.

Digipacks und Digisleeves sind auch mit 4 bis 6 Paneelen erhältlich.

Das macht bei Doppel-CDs Sinn. Allerdings auch bei ausufernden Artworks mit nur einer CD.

Natürlich gibt es noch weitere Optionen bei der Verpackungswahl. Dabei ist die Auswahl von unter anderem folgenden Faktoren abhängig. Beispielsweise dem Budget, den eigenen Vorlieben oder auch ökologischen Aspekten.

CD-Artwork: Dinge, die ihr vermeiden solltet.

Plötzliche Farbwechsel in den Bereichen zwischen Rückseite und dem CD-Rücken solltet Ihr vermeiden.

Wenn die Falz nur ein wenig verschoben ist, wird auf dem CD-Rücken die Album-Rückseite sichtbar und umgekehrt.

Wenn das Foto am CD-Rücken endet, wählt eine Farbe, die dem Bild entspricht. Die andere Variante ist, dass das Bild einfach über den CD-Rücken verlängert wird.

Es sollte weiterhin darauf geachtet werden, dass der CD-Rückentext gut auf dem Foto zu erkennen ist. Das Selbe gilt für plötzliche Veränderungen der Falz vom Cover-Bild. Nach Möglichkeit sollte ein Design gewählt werden, dass nicht ruiniert wird, wenn die Falz auf einer Seite überlappt.

Der GTIN/EAN (Barcode) muss einfarbig in Schwarz auf weißem Hintergrund, mit einer hohen Kantenschärfe angelegt sein, damit er von den Lesegeräten im Handel gescannt werden kann.

Hierbei geht es weniger um den praktischen Nutzen, als grafischer Gestaltung. Damit das Scannen funktioniert, gelten folgende Bestimmungen bezüglich der Mindestmaße:
EAN/GTIN - CD und Vinyl - Abmessungen

  • Breite = 30mm (inkl. Weißzone rechts und links)
  • Höhe = 22mm (inkl. der 13-stelligen Nummernzeile)

Die Höhe kann, dem Layout zu Gute, maximal halbiert werden. Kleinere Größen erschweren das Scannen allerdings zusehens.

CD-Artwork: Rechtliches

Jeder am Album-Cover Mitschaffende (Fotograf, Street Artist, maler, Grafiker, Designer) ist automatisch Urheber. Wenn dieses Material verwendet wird, muss vom Urheber erst die Nutzung schriftlich zugestimmt werden.

Falls Zitate verwendet werden, sollten diese als solche erkennbar sein. Das Verwenden von Zitaten ist durch das Urheberrecht gestattet, ohne das eine Erlaubnis dafür eingeholt werden muss (§ 51 UrhG in Deutschland).

Hier findest du die CD-Artwork Checkliste als Download: Download Checkliste

Wenn ihr weitere rechtliche Beratung braucht, erkundigt euch auf CALYRA.

CD-Artwork: weitere nützliche Informationen zum CD Pressen

hier findest Du Tipps zum CD Pressen, die Du dir unbedingt anschauen solltest

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